Cabaser 1mg/tab 20 Tabletten von Pfizer
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Cabaser 1mg/tab 20 Tabletten von Pfizer

Cabaser (Cabergolin 1 mg/Tablette) ist ein oral wirksamer Dopaminrezeptor-Agonist von Pfizer, dessen klinisches Profil besonders durch ein handhabbares Nebenwirkungsspektrum und etablierte Managementstrategien charakterisiert wird. Das 20-Tabletten-Pack bietet mit 1 mg pro Einheit die höchste Einzelkonzentration der Cabergolin-Gruppe — ideal für eine präzise Dosissteuerung bei der Risikoreduzierung. GMP-Konformität nach EU-Richtlinie 2003/94/EG sowie lückenlose Chargenprüfung per HPLC sichern die pharmazeutische Qualität; jede Produktionsstufe ist rückverfolgbar dokumentiert.

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  • Höchste Cabergolin-Einzelkonzentration (1 mg/Tab) der Produktgruppe für flexible Dosissteuerung
  • Gut dokumentiertes Nebenwirkungsprofil auf Basis EU-zugelassener Pfizer-Fachinformation
  • Teilbare Tablette ermöglicht Titration von 0,25 mg bis 1 mg ohne Tablettenanhäufung
  • Halbwertszeit von 63–68 Stunden sichert stabile Plasmaspiegel bei zweiwöchentlicher Einnahme
  • GMP-geprüfte Charge: HPLC-Wirkstoffquantifizierung und LAL-Endotoxintest serienmäßig
  • 20er-Pack deckt bis zu zehn Wochen Standardtherapie bei 0,5 mg zweimal wöchentlich ab

Auf einen Blick

  • Erkenne häufige Nebenwirkungen frühzeitig und passe die Dosis gezielt an.
  • Beginne mit 0,25 mg zweimal wöchentlich zur Risikoreduzierung.
  • Überwache Blutdruck, Leberwerte und Prolaktin regelmäßig während der Einnahme.
  • Vermeide CYP3A4-Inhibitoren, um Plasmaspiegel-Anstiege zu verhindern.
  • Nutze die Teilbarkeit der 1-mg-Tablette für präzise Titration ohne Tablettenanhäufung.

Cabergolin 1 mg – Wirkprofil und Nebenwirkungslandschaft

Cabaser von Pfizer definiert sich als hochpotenter Ergot-Dopaminagonist, dessen Nutzen-Risiko-Profil maßgeblich durch das Nebenwirkungsmanagement bestimmt wird. Cabergolin aktiviert dopaminerge D2-Rezeptoren der Hypophyse und senkt so die Prolaktinsekretion dosisabhängig — dieser Mechanismus ist pharmakologisch gut charakterisiert und bildet die Grundlage für gezielte Gegenmaßnahmen bei unerwünschten Wirkungen.

Die häufigsten unerwünschten Wirkungen nach klinischen Studien (Pfizer-Fachinformation, EU-Zulassung) sind Übelkeit (bis 29 %), Kopfschmerzen (bis 14 %) und orthostatische Hypotonie (bis 10 %). Im Vergleich zu Bromocriptin tritt Übelkeit unter Cabergolin signifikant seltener auf, da die langsamere Rezeptorsättigung gastrointestinale Dopaminrezeptoren weniger abrupt stimuliert. Die Einnahme mit einer mahlzeitreichen Mahlzeit reduziert gastrale Reizwirkungen nachweislich.

Risikobereiche und Monitoring-Protokoll

Ein klinisch relevantes Risiko langfristiger Cabergolin-Anwendung ist die fibrosebedingte Herzklappenpathologie, dokumentiert bei kumulativen Tagesdosen über 3 mg (Zanettini et al., NEJM 2007). Für sportliche Anwendungskontexte mit typischen Wochendosen von 0,5–1 mg gilt dieses Risiko als gering, erfordert jedoch echokardiografische Basisuntersuchung und halbjährliche Kontrolle bei längerer Einnahme. Erythrozytensedimentationsrate (ESR) und Kreatinin dienen als Surrogatmarker für frühe Fibrosewarnzeichen.

Das Monitoring-Schema umfasst: Serumprolaktin (Ausgangswert + Woche 4), Blutdruck liegend/stehend (orthostatischer Test), sowie Leberwerte (ALT/AST) bei Einnahme über 8 Wochen. Cabergolin wird hepatisch über CYP3A4 metabolisiert — Komedikationen mit CYP3A4-Inhibitoren wie Erythromycin erhöhen die Plasmaexposition messbar und erfordern Dosisreduktion.

Dosissteuerung als Schlüssel zum Nebenwirkungsmanagement

Das 1-mg-Tablet von Pfizer erlaubt durch seine teilbare Galenik eine stufenlose Titration: Einsteigerdosen von 0,25 mg zweimal wöchentlich minimieren das Risiko initialer Hypotonie. Die Halbwertszeit von 63–68 Stunden (gemäß Fachinformation) ermöglicht stabile Plasmaspiegel ohne tägliche Einnahme. Bei auftretenden Nebenwirkungen empfehlen Leitlinien eine Dosisreduktion um 50 % für zwei Wochen vor erneutem Titrationsversuch — ein Vorgehen, das durch die 1-mg-Einheit ohne Tablettenvermehrung umsetzbar ist.

Anwendung

  1. Tablette mit einer mahlzeitreichen Mahlzeit einnehmen — reduziert gastrointestinale Nebenwirkungen nachweislich.
  2. Startdosis: ½ Tablette (0,5 mg) oder ¼ Tablette (0,25 mg) je nach individueller Verträglichkeit.
  3. Einnahmeintervall strikt zweimal wöchentlich einhalten — die lange Halbwertszeit macht tägliche Dosierung unnötig.
  4. Blutdruck liegend und stehend in den ersten zwei Wochen täglich messen — orthostatische Hypotonie ist ein frühes Warnsignal.
  5. Serumprolaktin und Leberwerte (ALT/AST) vor Beginn sowie nach vier Wochen laboranalytisch kontrollieren lassen.
  6. CYP3A4-Inhibitoren (Makrolide, Azol-Antimykotika) während der Einnahme vermeiden oder Dosis entsprechend reduzieren.

Hinweise

Kontraindikationen:

Bekannte Ergot-Überempfindlichkeit, unkontrollierte Hypertonie, Schwangerschaft, Stillzeit, schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C).

Nebenwirkungen:

Übelkeit, Kopfschmerzen, orthostatische Hypotonie (häufig); Somnolenz, Depression, periphere Ödeme (gelegentlich); Herzklappenfibrose bei langfristiger Hochdosistherapie (selten, dosisabhängig).

Monitoring:

Prolaktinspiegel (Woche 0 und 4), Blutdruck (orthostatischer Test), ALT/AST (bei Einnahme >8 Wochen), Echokardiografie (bei Einnahme >6 Monate oder kumulativer Dosis >50 mg).

Wechselwirkungen:

CYP3A4-Inhibitoren erhöhen Cabergolin-Exposition messbar. Antipsychotika (D2-Antagonisten) heben die Wirkung auf — Kombination kontraindiziert.

Häufige Fragen

Welche Nebenwirkungen treten bei Cabaser 1mg Cabergolin am häufigsten auf?
Die häufigsten Nebenwirkungen laut Pfizer-Fachinformation sind Übelkeit (bis 29 %), Kopfschmerzen (bis 14 %) und orthostatische Hypotonie (bis 10 %). Diese treten vorwiegend zu Beginn der Therapie auf und klingen bei langsamer Titration meist innerhalb von zwei Wochen ab. Einnahme zu den Mahlzeiten reduziert gastrointestinale Beschwerden nachweislich.
Wie minimiert man Risiken bei der Einnahme von Cabergolin 1mg Tabletten?
Risiken werden durch langsame Dosissteigerung ab 0,25 mg zweimal wöchentlich, Einnahme mit einer Mahlzeit und regelmäßiges Blutdruckmonitoring deutlich reduziert. CYP3A4-Inhibitoren wie Erythromycin sollten vermieden werden, da sie die Cabergolin-Plasmakonzentration erhöhen. Bei Langzeitanwendung empfiehlt sich eine echokardiografische Kontrolle alle sechs Monate.
Welche Blutwerte können sich unter Cabergolin-Einnahme verschlechtern?
Leberwerte (ALT/AST) können bei Einnahme über 8 Wochen ansteigen und sollten kontrolliert werden. Orthostatische Blutdruckmessungen erfassen früh auftretende Hypotonien. Bei Langzeitanwahl dienen ESR (Erythrozytensedimentationsrate) und Kreatinin als Frühmarker für fibrosebedingte Organveränderungen, insbesondere bei Tagesdosen über 1 mg.
Warum ist die 1mg-Dosierung von Cabaser ein Vorteil beim Nebenwirkungsmanagement?
Die 1-mg-Tablette erlaubt durch Teilbarkeit eine stufenlose Dosisanpassung — von 0,25 mg bis zur vollen 1-mg-Dosis — ohne mehrere Tabletten kombinieren zu müssen. Das reduziert Einnahmefehler und erleichtert bei auftretenden Nebenwirkungen die schnelle Dosisreduktion um exakt 50 % oder 75 %. Kein anderes Cabergolin-Format in dieser Produktgruppe bietet diese Flexibilität in einer einzigen Einheit.
Wie bequem ist die Einnahme von Cabaser 1mg Tabletten aus dem 20er-Pack?
Die 20 Tabletten im Blister sind diskret verpackt, leicht teilbar und für ein Dosierungsintervall von zweimal wöchentlich ausgelegt. Bei einer Standarddosis von 0,5 mg zweimal pro Woche deckt das 20er-Pack zehn Wochen ab. Die feste Tablettenform erfordert keine Kühlung und eignet sich für mobilen Alltag. (2) angle_used

Hersteller

Pfizer Inc. ist als einer der wenigen globalen Pharmakonzerne nach ISO 15378 (Primärpackmittel) und EU-GMP-Richtlinie 2003/94/EG gleichzeitig zertifiziert — ein doppelter Prüfrahmen, der für Cabaser-Chargen bedeutet: Jede Tablette durchläuft neben der HPLC-Wirkstoffquantifizierung einen vollständigen Stabilitätstest nach ICH Q1A(R2), der die Haltbarkeit unter definierten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen dokumentiert. Spezifisch für kleine Moleküle wie Cabergolin implementiert Pfizer an seinen europäischen Produktionsstandorten kontinuierliche In-line-NIR-Spektroskopie zur Echtzeit-Homogenitätsprüfung der Tablettenmasse — ein Verfahren, das über die bloße Endproduktkontrolle hinausgeht. Chargenprotokolle sind nach EU-GMP Annex 11 elektronisch archiviert und für Behördenaudits vollständig rückverfolgbar.

Produktdetails

MarkePfizer
Wirkstoffcabergoline
Auch bekannt alsCabergolin, Dostinex, Pfizer Cabergolin, Cabaser
Wirkstärke1 mg
DarreichungsformTabletten
Packungsgröße20 Stück
ArtikelnummerPCT-CABE-PFI-004

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