MT-2 10mg/vial 1 Vial von Bio-Peptide
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MT-2 10mg/vial 1 Vial von Bio-Peptide

4,5 (2 Bewertungen)

Melanotan 2 (MT-2) ist ein synthetisches Melanocortin-Analogon, das als selektiver MC1R/MC4R-Agonist gleichzeitig drei Wirkachsen aktiviert: Hautpigmentierung, Libidostimulation und Appetitzügelung — vereint in einem 10 mg-Lyophilisat pro Vial. Im Vergleich zu breit wirkenden Melanocortin-Peptiden bietet MT-2 ein definiertes pharmakologisches Profil, das in Forschungsprotokollen gezielt eingesetzt wird. Jede Charge wird per HPLC-Reinheitsanalyse sowie LAL-Endotoxintest geprüft; das chargenspezifische Zertifikat ist fester Lieferbestandteil.

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  • Aktiviert MC1R, MC3R und MC4R simultan — breites Wirkspektrum in einem Peptid
  • Fördert Eumelanin-Synthese für UV-verstärkte Hautpigmentierung
  • Stimuliert hypothalamische MC4R-Bahnen zur Libidosteigerung
  • Greift in Sättigungssignale ein — Forschungspotenzial bei Appetitregulation
  • Lyophilisiert für maximale Lagerstabilität bei Raumtemperatur vor Rekonstitution
  • Chargenspezifisch per Massenspektrometrie, HPLC (≥ 98 % Reinheit) und LAL-Test freigegeben
  • Bio-Peptide-Zertifikat mit numerischen Rohdaten — vollständige analytische Rückverfolgbarkeit

Auf einen Blick

  • Nutze MT-2 für simultane Aktivierung dreier Melanocortin-Rezeptorachsen.
  • Kombiniere niedrige Startdosis mit moderater UV-Exposition für optimale Pigmentierung.
  • Bewahre rekonstituierte Lösung gekühlt und lichtgeschützt maximal 28 Tage auf.
  • Erwarte libidosteigernde Effekte bereits vor sichtbarer Hautbräunung.
  • Vertraue auf chargenspezifisch per HPLC und LAL-Test geprüfte Bio-Peptide-Qualität.

Melanotan 2: Dreifachwirkung durch selektive Melanocortin-Rezeptoragonismus

Melanotan 2 ist ein zyklisches, synthetisches Heptapeptid-Analogon des natürlichen α-Melanocyten-stimulierenden Hormons (α-MSH), das durch gezielte Bindung an MC1R, MC3R und MC4R-Rezeptoren drei physiologische Achsen simultan moduliert. Im Vergleich zum endogenen α-MSH besitzt MT-2 eine signifikant verlängerte Plasmahalbwertzeit von schätzungsweise 30–60 Minuten gegenüber wenigen Minuten beim nativen Hormon — ein kinetischer Vorteil, der die Forschungsrelevanz des Peptids begründet.

Wirkachse 1: Melanogenese und UV-unabhängige Pigmentierung

MT-2 stimuliert Melanocyten über den MC1-Rezeptor zur verstärkten Eumelanin-Synthese. Eumelanin ist das braune Pigment, das für einen sonnengebräunten Hautton verantwortlich ist. Studien zeigen, dass die Pigmentierungsreaktion nach subkutaner Applikation dosisabhängig innerhalb von 5–14 Tagen einsetzt, selbst ohne nennenswerte UV-Exposition. Dieser Mechanismus unterscheidet MT-2 klar von topischen Selbstbräunern, die ausschließlich auf Dihidroxyaceton basieren und keine Melanogenese aktivieren.

Wirkachse 2: Libidostimulation via MC4R

Die Aktivierung des MC4-Rezeptors durch MT-2 beeinflusst zentrale dopaminerge Bahnen im Hypothalamus und ist mit einer messbaren Zunahme sexueller Erregung assoziiert. In kontrollierten Studien berichteten Probanden von einer Wirklatenz von 2–8 Stunden nach Injektion. Dieser Effekt ist von der Hautpigmentierung funktionell unabhängig und tritt auch bei niedrigeren Dosierungen auf, was MT-2 pharmakologisch von rein pigmentierenden MC1R-selektiven Verbindungen abgrenzt.

Wirkachse 3: Appetitzügelung und metabolische Relevanz

Über MC3R- und MC4R-Aktivierung greift MT-2 in hypothalamische Sättigungssignale ein und reduziert die Nahrungsaufnahme in Tiermodellen dosisabhängig. Bio-Peptide stellt das lyophilisierte MT-2 unter GMP-Bedingungen her; Identität und Sequenz werden per Massenspektrometrie bestätigt, die Reinheit per HPLC quantifiziert (Zielwert ≥ 98 %), und Endotoxine werden per LAL-Test auf Konformität geprüft. Das resultierende chargenspezifische Analysezertifikat dokumentiert alle Messwerte numerisch und ist jedem Vial zugeordnet.

Anwendung

  1. Vial vorbereiten: Entnehme das lyophilisierte Bio-Peptide MT-2-Vial aus der Kühlung und lasse es 5 Minuten auf Raumtemperatur kommen.
  2. Rekonstitution: Injiziere 1–2 ml bakteriostatisches Wasser langsam an die innere Vialwand; schwenke das Vial vorsichtig — niemals schütteln — bis das Pulver vollständig gelöst ist.
  3. Dosisberechnung: Bei 2 ml BAC-Water enthält 0,1 ml Lösung 0,5 mg MT-2 — markiere die entsprechende Skaleneinheit auf der Insulinspritze (29–31 G).
  4. Injektionsvorbereitung: Desinfiziere die Einstichstelle (Bauch, Oberschenkel) mit einem Alkoholtupfer; lasse die Haut vollständig trocknen.
  5. Subkutane Injektion: Führe die Nadel im 45°-Winkel in das subkutane Fettgewebe ein; injiziere langsam und gleichmäßig; presse einen sterilen Tupfer auf die Einstichstelle.
  6. Lagerung und Protokoll: Stelle das Vial sofort zurück in den Kühlschrank (2–8 °C); dokumentiere Dosis, Uhrzeit und Hautreaktion zur Protokolloptimierung.

Hinweise

Kontraindikationen:

MT-2 ist nicht für Personen mit Melanom-Vorgeschichte, aktiven pigmentierten Hautläsionen oder bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Melanocortin-Peptiden geeignet. Schwangerschaft und Stillzeit gelten als absolute Ausschlusskriterien für Forschungsanwendungen.

Nebenwirkungen:

Häufig beobachtete unerwünschte Effekte umfassen Flush-Reaktionen (Hautrötung, Wärme), Übelkeit — besonders bei der initialen Ladephase — sowie spontane Erektionen. Seltenere Effekte sind Schwindel, Müdigkeit und vorübergehende Blutdruckveränderungen.

Monitoring:

Bestehende Muttermale und Pigmentläsionen sollten vor Beginn und während des Protokolls dermatologisch kontrolliert werden. Blutdruckmessung zu Beginn empfohlen; Personen mit kardiovaskulären Vorerkrankungen müssen besondere Vorsicht walten lassen.

PCT / Absetzen:

MT-2 beeinflusst keine gonadalen Hormonachsen; ein klassisches PCT-Protokoll entfällt. Nach Absetzen normalisiert sich die gesteigerte Pigmentierung schrittweise über Wochen bis Monate; Libidoeffekte sistieren rascher, typischerweise innerhalb weniger Tage.

Häufige Fragen

Wie schnell zeigt Melanotan 2 eine sichtbare Bräunungswirkung?
Erste sichtbare Pigmentierungseffekte treten in der Regel nach 5–14 Tagen subkutaner Anwendung auf, sofern moderate UV-Exposition kombiniert wird. Ohne UV-Exposition ist die Reaktion schwächer, aber noch messbar. Die Intensität ist dosisabhängig und variiert je nach Hauttyp — hellere Hauttypen (Fitzpatrick I–II) sprechen im Forschungskontext meist langsamer an als Typ III–IV.
Welche Auswirkung hat MT-2 auf die Libido und wie schnell tritt dieser Effekt ein?
Die libidosteigernde Wirkung von MT-2 ist auf die Aktivierung des MC4-Rezeptors im Hypothalamus zurückzuführen. In Studien wurde eine Wirklatenz von 2–8 Stunden nach Injektion beobachtet. Der Effekt tritt oft bereits vor einer sichtbaren Hautpigmentierung auf und ist dosisabhängig; bei niedrigen Erhaltungsdosen bleibt er bestehen, während höhere Dosen die Intensität steigern können.
Wie dosiert man MT-2 sicher — welches Protokoll empfiehlt sich für Forschungszwecke?
Typische Forschungsprotokolle starten mit einer niedrigen Ladedosis von 0,25–0,5 mg täglich, um die individuelle Verträglichkeit zu prüfen, und steigern bei guter Toleranz auf 0,5–1,0 mg pro Applikation. Nach Erreichen der gewünschten Pigmentierung wird auf eine Erhaltungsdosis von 0,5–1,0 mg zwei- bis dreimal wöchentlich reduziert. Die Applikation erfolgt subkutan mit einer Insulinspritze (29–31 G).
Wie rekonstituiert man das lyophilisierte MT-2 Pulver im Vial korrekt?
Das lyophilisierte Pulver wird mit 1–2 ml bakteriostatischem Wasser (BAC-Water) rekonstituiert. Dabei wird die Flüssigkeit langsam an die Vialwand injiziert — nicht direkt auf das Pulver — und das Vial vorsichtig geschwenkt, niemals geschüttelt. Nach der Rekonstitution enthält 1 ml der Lösung bei 2 ml Verdünnung 5 mg MT-2, was eine präzise Dosisberechnung mit einer Insulinspritze ermöglicht.
Wie wird MT-2 nach dem Öffnen des Vials gelagert?
Das ungeöffnete Vial ist bei 2–8 °C im Kühlschrank oder langfristig bei −20 °C gefroren zu lagern. Nach der Rekonstitution muss die Lösung im Kühlschrank (2–8 °C) aufbewahrt und innerhalb von 28 Tagen verbraucht werden. Lichtschutz ist essenziell — das Vial sollte in der Originalverpackung oder in einem dunklen Behälter gelagert werden, da UV-Licht das Peptid degradiert. (2) angle_used

Hersteller

Bio-Peptide hat seine Unternehmensgeschichte zu einem Zeitpunkt begonnen, als der Forschungspeptidmarkt von einem strukturellen Widerspruch geprägt war: Wachsende wissenschaftliche Nachfrage traf auf Anbieter, deren Produktdokumentation hinter dem analytischen Standard der Abnehmer zurückblieb. Die Reaktion des Unternehmens war keine kommunikative, sondern eine operative — Bio-Peptide verankerte die analytische Validierungskette (Sequenzbestätigung per Massenspektrometrie, Reinheitsmessung per HPLC, Endotoxinkontrolle per LAL-Test) als nicht verhandelbare Freigabebedingung in der Fertigungsarchitektur. Im Kontext von Melanocortin-Peptiden wie MT-2, bei denen Reinheit und Peptididentität unmittelbare Auswirkungen auf die Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen haben, ist diese frühzeitig eingeführte Praxis kein Mehrwert, sondern methodische Grundvoraussetzung. Jedes ausgelieferte Vial trägt ein chargenspezifisches Zertifikat, das numerisch belegte Messwerte — keine allgemeinen Konformitätserklärungen — enthält.

Produktdetails

MarkeBio-Peptide
Wirkstoffmelanotan 2
Auch bekannt alsMelanotan II, MT-2, Melanotan 2, Bio-Peptide Melanotan II
Wirkstärke10 mg
DarreichungsformVial
Packungsgröße1 Stück
ArtikelnummerPEPT-MEL2-BIO-001

Bewertungen

4,5/5

2 Bewertungen

  • Bewertung: 5 von 5 SternenTanTinaVerifizierter Kauf

    bräune top

    Nach 10 Tagen sichtbar braunr. Erste Male leichte Übelkeit, dann ok. Empfehlung.

  • Bewertung: 4 von 5 SternenVorsichtigBräunenVerifizierter Kauf

    gut

    Langsam einschleichen, sonst schwindelig. Wirkt einwandfrei.

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