Primos 100mg/ml 10ml Vial von Driada Medical
Optimale Dosierung

Primos 100mg/ml 10ml Vial von Driada Medical

Primos von Driada Medical ist ein injizierbares Methenolone-Enanthate-Präparat mit 100 mg/ml Wirkstoffkonzentration, dessen pharmakologischer Kern in der selektiven Bindung an den Androgenrezeptor als DHT-abgeleitetes Molekül ohne Aromatisierungskapazität liegt. Der Wirkstoff aktiviert den Androgenrezeptor-Signalweg mit einer Affinität, die strukturell durch die fehlende 5α-Reduktase-Empfindlichkeit des Moleküls geprägt ist. Jedes 10-ml-Vial aus der Driada-Medical-Produktion trägt eine chargengebundene Qualifikation: Reinheitsnachweis per HPLC-Analyse sowie Endotoxinkontrolle durch standardisiertes LAL-Verfahren — beides abgeschlossen vor Chargenfreigabe.

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  • Selektive Androgenrezeptor-Aktivierung ohne Progesteron-Kreuzreaktion
  • Aromataseresistentes Molekülgerüst — keine Östrogenbildung auf enzymatischer Ebene
  • 1,2-Doppelbindung schützt den Wirkstoff vor hepatischer Inaktivierung
  • Fein abstufbare Dosierung dank 100 mg/ml-Konzentration im 10-ml-Mehrdosen-Vial
  • HPLC-verifizierter Wirkstoffgehalt und LAL-getestete Pyrogenfreiheit je Charge
  • Gewebespezifisch moderates Androgenprofil durch fehlende 5α-Reduktase-Empfindlichkeit
  • Certificate of Analysis (CoA) für jede Produktionscharge auf Anfrage verfügbar

Auf einen Blick

  • Verstehe die direkte AR-Bindung als zentralen Wirkmechanismus von Methenolone.
  • Erkenne den DHT-Derivat-Charakter als strukturelle Basis ohne Aromatisierungsrisiko.
  • Wähle 400–600 mg/Woche als bewährten Dosisbereich für leane Aufbauprotokolle.
  • Prüfe Chargenqualität anhand des mitgelieferten CoA von Driada Medical.
  • Nutze die 100 mg/ml-Konzentration für präzise, stufenweise Dosisjustierungen.

Wirkmechanismus: Androgenrezeptorbindung als pharmakologische Grundlage

Primos (Methenolone Enanthate, 100 mg/ml) wirkt ausschließlich über die direkte, nicht-genomische und genomische Aktivierung des zytosolischen Androgenrezeptors (AR) — ein Mechanismus, der durch den Dihydrotestosteron-abgeleiteten Grundkörper des Moleküls determiniert wird. Das Methenolone-Molekül bindet den Androgenrezeptor mit einer relativen Bindungsaffinität (RBA), die in In-vitro-Studien mit 57 % der DHT-Referenzaffinität gemessen wurde (Bohl et al., Androgen Receptor Structure). Im Vergleich zu Nandrolon, dessen RBA gegenüber dem AR bei etwa 75 % liegt, zeigt Methenolone eine moderatere, aber gewebespezifisch vorteilhafte Rezeptorbesetzung — mit deutlich niedrigerem Progesteron-Rezeptor-Kreuzreagieren.

DHT-Derivat-Charakter und strukturelle Besonderheiten

Methenolone leitet sich strukturell von Dihydrotestosteron ab und trägt eine zusätzliche 1,2-Doppelbindung, die das Molekül vor der 3-Keto-Reduktion durch hepatische Enzyme schützt. Diese Struktureigenschaft verhindert die Umwandlung in inaktive Metaboliten und erhält die Androgenrezeptor-Bindungskapazität systemisch aufrecht. Driada Medicals Primos enthält Methenolone Enanthate, dessen Enanthatsäureester die Freisetzungskinetik nach intramuskulärer Applikation über mehrere Tage moduliert — der freie Methenolone-Anteil wird enzymatisch durch Esterasen aus der Ölmatrix abgespalten und gelangt als freier Ligand in den Blutkreislauf.

Genomische AR-Aktivierung und anabole Signalkaskade

Nach zytosolischer Bindung löst Methenolone eine Konformationsänderung des AR aus: Der Rezeptor-Ligand-Komplex transloziert in den Zellkern, bindet an hormonresponsive Elemente (ARE) der DNA und induziert die Transkription anaboler Zielgene — darunter IGF-1, Myosin-Schwerketten-Isoformen sowie Stickstoffretentions-relevante Enzyme im Muskelgewebe. Diese genomische Kaskade erklärt die graduell aufbauende, nicht-ödematöse Muskelmasse, die Primos-Anwender in kontrollierten Protokollen beobachten.

Klinische Implikationen der fehlenden 5α-Reduktase-Empfindlichkeit

Da Methenolone selbst bereits ein DHT-Derivat ist, unterliegt es keiner weiteren 5α-Reduktion im Gewebe — im Gegensatz zu Testosteron, dessen Dihydro-Form gewebespezifisch amplifiziert wird. Das Fehlen dieses Amplifikationsschritts reduziert das androgene Nebenwirkungsprofil in Prostata und Kopfhaut messbar. Aromatase-Enzym erkennt das Methenolone-Gerüst aufgrund fehlender 17β-Hydroxyl-Oxidierbarkeit nicht als Substrat — Östrogenbildung findet strukturell nicht statt. Driada Medicals Primos bietet damit einen mechanistisch begründeten Ansatz für Anwender, die eine präzise AR-Stimulation ohne estrogene Nebenaktivierung anstreben.

Anwendung

  1. Vial-Inspektion: Überprüfen Sie das Primos-Vial auf Klarheit der Öllösung, Unversehrtheit des Aluminiumcrimps und Lesbarkeit des Etiketts mit Chargenbezeichnung — trübe Lösungen oder sichtbare Partikel bedeuten Verwendungsausschluss.
  2. Vorbereitung der Injektionsstelle: Bevorzugte intramuskuläre Injektionsstellen sind der Musculus gluteus maximus (dorsogluteal) sowie der Musculus vastus lateralis — rotieren Sie zwischen Seiten, um lokale Gewebereizungen zu minimieren.
  3. Aseptische Entnahme: Desinfizieren Sie den Gummistopper mit 70%igem Isopropanol; verwenden Sie eine frische sterile Kanüle (18–21 G Entnahme, 23–25 G Injektion) für jede Entnahme, um Kontamination zu vermeiden.
  4. Temperierung der Lösung: Wärmen Sie das Vial kurz in der Hand auf Körpertemperatur (~37 °C), um die Viskosität der Öllösung zu reduzieren und die Injektion zu erleichtern.
  5. Aspiration und langsame Injektion: Aspirieren Sie vor der Injektion 5–10 Sekunden, um intravaskuläre Applikation auszuschließen; injizieren Sie die Lösung langsam (1 ml pro 10 Sekunden) zur Minimierung lokaler Druckschmerzen.
  6. Nachbereitung: Massieren Sie die Injektionsstelle nach Entfernen der Kanüle sanft; dokumentieren Sie Datum, Volumen und Injektionsort für Protokoll-Tracking und ggf. ärztliche Verlaufskontrollen.

Hinweise

Kontraindikationen:

  • Bestehende oder anamnestisch bekannte Prostatakarzinome und Mammakarzinome beim Mann
  • Schwangerschaft und Stillzeit (teratogenes Potenzial durch Androgen-Exposition des Fötus)
  • Schwere Leberfunktionsstörungen (obwohl Methenolone hepatisch weniger belastend als 17α-Alkylate, verändert Leberinsuffizienz die Esterase-Hydrolyse)
  • Gleichzeitige Einnahme von Antikoagulanzien (Warfarin): Androgene können INR-Werte beeinflussen

Nebenwirkungen:

  • Suppression der endogenen Gonadotropin-Achse (LH/FSH) mit Hodenatrophie bei Langzeitanwendung
  • Androgenetische Alopezie bei genetisch prädisponierten Anwendern (DHT-Derivat-assoziiert)
  • Lipidprofilveränderung: Reduktion des HDL-Cholesterins bei längerer Anwendung dokumentiert
  • Stimmungsschwankungen und Libidoveränderungen bei supraphysiologischer Dosierung

Monitoring-Parameter:

  • Blutbild (Hämatokrit, Hämoglobin) alle 6–8 Wochen zu Beginn
  • Lipidstatus (LDL/HDL-Verhältnis) alle 8 Wochen während aktiver Anwendung
  • Testosteron (total, frei), LH, FSH zu Beginn und am Ende jedes Protokolls
  • Leberenzyme (ALT, AST) als Basiswert-Kontrolle, obwohl Methenolone kein 17α-Alkylat ist

PCT-Empfehlung:

  • PCT-Beginn frühestens 3 Wochen nach der letzten Primos-Injektion (Enanthat-Ester-Auswaschung)
  • Serms (Clomifen oder Tamoxifen) für 4 Wochen zur Reaktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse
  • HCG-Einsatz bei Protokolllängen über 12 Wochen sinnvoll zur Hodenfunktions-Reaktivierung

Häufige Fragen

Wie bindet Methenolone Enanthate konkret an den Androgenrezeptor und was unterscheidet diese Bindung von Testosteron?
Methenolone bindet direkt als freier Ligand an den zytosolischen Androgenrezeptor mit einer relativen Bindungsaffinität von ca. 57 % gegenüber DHT. Im Unterschied zu Testosteron wird Methenolone nicht durch 5α-Reduktase in eine potentere Dihydroform umgewandelt — das Molekül ist selbst ein DHT-Derivat und wirkt ohne gewebespezifische Amplifikation. Dies ergibt ein vorhersehbares, gleichmäßiges androgenes Signal ohne gewebespezifische Überaktivierung.
Warum hat die chemische Abstammung von DHT praktische Bedeutung für Nebenwirkungen?
Da Methenolone strukturell bereits DHT-deriviert ist, entfällt der 5α-Reduktionsschritt, der bei Testosteron in Prostata und Haarfollikeln zu erhöhter lokaler Androgenkonzentration führt. Das Risikoprofil für prostatische Stimulation und androgenetische Alopezie fällt dadurch im Vergleich zu Testosteron deutlich geringer aus. Zusätzlich fehlt dem Molekül die Aromatase-Substrateignung, weshalb keine Östrogenkonversion stattfindet.
Weshalb unterscheidet sich die Androgenrezeptor-Affinität von Methenolone von der anderer anaboler Steroide?
Die Rezeptoraffinität wird durch die molekulare Passform des Liganden in der Ligandenbindungsdomäne (LBD) des AR bestimmt. Methenolones 1,2-Doppelbindung und das DHT-Grundgerüst erlauben eine stabile, aber nicht maximale Besetzung der LBD — RBA circa 57 % vs. DHT. Nandrolon z. B. erreicht höhere AR-Affinitäten (ca. 75 %), aktiviert dabei aber auch Progesteronrezeptoren, was Methenolone nicht tut. Diese Selektivität macht Methenolone zu einem rezeptorspezifisch präzisen Wirkstoff.
Wie viele Wochen reicht ein 10-ml-Vial Primos 100mg/ml bei einer Dosierung von 400 mg pro Woche?
Bei einer wöchentlichen Applikation von 400 mg werden pro Injektion 4 ml aus dem Vial entnommen. Ein 10-ml-Vial enthält bei 100 mg/ml insgesamt 1.000 mg Wirkstoff, was bei 400 mg/Woche für 2,5 Wochen reicht. Für ein 10-wöchiges Protokoll bei dieser Dosis werden vier Vials benötigt. Die 100 mg/ml-Konzentration eignet sich besonders für Einstiegsdosierungen, da kleine Volumina präzise dosiert werden können.
Wie wird ein angebrochenes Primos 10-ml-Vial korrekt gelagert und wie lange bleibt es nach dem ersten Anstich verwendbar?
Nach dem ersten Anstich sollte das Vial kühl (8–15 °C), lichtgeschützt und aufrecht gelagert werden. Der Gummistopper ermöglicht mehrfache sterile Entnahmen, sofern eine neue sterile Kanüle bei jeder Entnahme verwendet wird. Angebrochene Vials sind bei korrekter Lagerung und aseptischer Entnahmetechnik üblicherweise bis zu 28 Tage nach dem ersten Anstich verwendbar. Trübungen, Verfärbungen oder Partikel in der Lösung sind Ausschlusskriterien. (2) angle_used

Hersteller

Driada Medical hält für seine gesamte injizierbare Produktlinie — einschließlich Primos — eine duale Zertifizierungsstruktur aufrecht, die sowohl GMP-Konformität (Good Manufacturing Practice gemäß EU-Richtlinie 2003/94/EG) als auch ISO-konforme Qualitätsmanagementsysteme umfasst. Die GMP-Zertifizierung schreibt verbindliche Prozessvalidierungen für jeden Herstellungsschritt vor: Von der Rohstoffqualifizierung des Methenolone-Enanthate-API über die aseptische Abfüllumgebung bis zur abschließenden Chargenfreigabe durch die verantwortliche Qualified Person (QP). ISO-konforme Dokumentationsstandards stellen sicher, dass jede Primos-Charge mit lückenloser Rückverfolgbarkeit — von der API-Lieferanten-Qualifikation bis zum versandfertigen Vial — dokumentiert ist. Driada Medicals Produktionsstandard für Primos schließt eine dreistufige Qualitätskontrolle ein: analytische Wirkstoffgehaltsbestimmung per HPLC, Sterilitätsprüfung nach Ph. Eur. 2.6.1 sowie Endotoxinkontrolle via LAL-Methode vor jeder Chargenfreigabe. Diese Kombination aus regulatorischen Zertifizierungen und produktspezifischen Testmethoden bildet die Grundlage für die Chargenfreigabe-Dokumentation, die Driada Medical als Certificate of Analysis (CoA) bereithält.

Produktdetails

MarkeDriada Medical
Wirkstoffmethenolone enanthate
Auch bekannt alsPrimobolan Depot, Primo, Methenolon Enanthat, Primos, Driada Medical Primobolan Depot
Wirkstärke100 mg
DarreichungsformVial
Packungsgröße1 Stück
ArtikelnummerINJ-METE-DRI-100-008

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