S-23 SARM 10mg/tab 60 Tabletten von Master Pharma
Pharma-Qualität

S-23 SARM 10mg/tab 60 Tabletten von Master Pharma

S-23 ist ein nicht-steroidaler selektiver Androgenrezeptor-Modulator (10 mg pro Tablette, 60 Tabletten), der unter SARMs das ausgeprägteste Suppressionspotenzial gegenüber der körpereigenen Hormonachse aufweist und deshalb ein strukturiertes Erholungsprotokoll erfordert. Master Pharma liefert jede Charge mit chargenindividuellem Analysezertifikat; HPLC-Reinheitsbestimmung sowie LAL-Endotoxintest nach Ph. Eur. 2.6.14 sind Pflichtbestandteil der Qualitätsprüfung.

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  • Höchste Bindungsaffinität unter oralen SARMs am Androgenrezeptor (Ki < 1 nM)
  • Präzise 10-mg-Dosierung je Tablette, HPLC-verifiziert nach Ph. Eur.
  • Bruchrille ermöglicht flexible Dosisanpassung auf 5 mg
  • Blisterkonfektionierung schützt jede Einheit individualschützend vor Feuchtigkeit
  • Chargenindividuelles Freigabeprotokoll — auf Anfrage einsehbar
  • LAL-Endotoxintest nach Ph. Eur. 2.6.14 als Qualitätspflichtprüfung
  • Gleichmäßigkeitsprüfung der Tablettencharge nach Ph. Eur. 2.9.5

Auf einen Blick

  • Basiswerte für LH, FSH und Testosteron vor Zyklus­beginn bestimmen lassen.
  • PCT-Intensität anhand von Zyklus­dauer und Dosierung individuell anpassen.
  • Blutbild nach Zyklus per ECLIA-Methode auswerten, nicht schätzen.
  • Chargenspezifisches HPLC-Zertifikat von Master Pharma vor Einnahme prüfen.
  • Tablette bei Bedarf teilen — Bruchrille ermöglicht 5-mg-Dosierung.

S-23 und Achsensuppression: Was diesen SARM von milderen Verbindungen unterscheidet

S-23 (CAS 1882367-47-6) ist derjenige orale Androgenrezeptor-Modulator innerhalb der SARM-Klasse, dessen Suppressionspotenzial gegenüber der Gonadenachse in präklinischen Daten am stärksten dokumentiert ist — ein Profil, das Protokollplanung zur Pflicht macht, nicht zur Option. Im Vergleich zu moderateren SARMs wie Ostarine (MK-2866), die bei niedrigen Dosierungen eine minimale Achsendämpfung zeigen, induziert S-23 bereits bei 10–15 mg täglich eine messbare Reduktion der Gonadotropinausschüttung, erkennbar an sinkenden LH- und FSH-Werten im Blutbild. Dieser Mechanismus ergibt sich aus der hohen Bindungsaffinität von S-23 am Androgenrezeptor (Ki < 1 nM, gemäß Jones et al., 2009), die einen negativen Rückkopplungseffekt auf hypothalamischer Ebene auslöst.

Wann ist eine Mini-PCT notwendig — und welches Protokoll passt?

Eine Post-Cycle-Therapie (PCT) ist nach S-23-Zyklen grundsätzlich angezeigt; die Intensität richtet sich nach Zyklus­dauer und Dosierung. Kurzzyklen von 4 Wochen bei 10 mg täglich erfordern typischerweise eine vierwöchige Mini-PCT. Längere oder höher dosierte Protokolle (> 6 Wochen, > 20 mg/Tag) benötigen eine vollwertige PCT mit selektivem Östrogenrezeptormodulator über sechs bis acht Wochen. Als Blutmarker für die Beurteilung der Suppressionstiefe gelten: Gesamt-Testosteron (Norm: 300–1000 ng/dl), LH (Norm: 1,7–8,6 IU/L) und FSH (Norm: 1,5–12,4 IU/L) — gemessen mittels Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (ECLIA). Master Pharma empfiehlt, Basiswerte vor Zyklus­beginn zu erheben, um individuelle Abweichungen nach dem Zyklus korrekt einordnen zu können.

Qualitätssicherung: Wie Master Pharma die S-23-Charge freigibt

Master Pharma hat die S-23-Tablettenlinie in eine produktgruppenspezifische Freigabelogistik eingebettet, die auf die besondere Monitoring-Relevanz dieser Verbindung abgestimmt ist: Jede Charge durchläuft neben der HPLC-Gehaltsbestimmung eine Überprüfung der Tablettengleichmäßigkeit nach Ph. Eur. 2.9.5, sodass die nominale Dosis von 10 mg pro Tablette chargenübergreifend reproduzierbar ist. Der LAL-Endotoxintest schließt mikrobielle Kontamination aus. Das resultierende Freigabeprotokoll ist chargennummerngebunden und kann auf Anfrage eingesehen werden.

Anwendung

  1. Basisblutbild erheben: Vor dem ersten Einnahmetag LH, FSH und Gesamt-Testosteron per ECLIA-Methode messen lassen — ohne Referenzwerte ist die PCT-Planung nicht belastbar.
  2. Tablette morgens einnehmen: S-23 mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit einnehmen; die kurze Halbwertszeit (ca. 12 h) macht eine gleichmäßige Tageszeit sinnvoll.
  3. Dosierung nicht eigenmächtig erhöhen: Über 20 mg täglich steigt das Suppressionsprofil überproportional — dies erfordert zwingend eine vollwertige PCT.
  4. Zyklus­dauer begrenzen: Maximal sechs Wochen für erfahrene Anwender; Einsteiger bleiben bei vier Wochen, um Mini-PCT-Tauglichkeit zu erhalten.
  5. Blutbild in Zyklusmitte wiederholen: Werte in Woche 3 zeigen, ob die Suppression im erwarteten Rahmen liegt oder das Protokoll angepasst werden muss.
  6. PCT lückenlos anschließen: Mini-PCT bei kurzen Zyklen (4 Wochen, 10 mg) direkt nach der letzten Tablette starten; Blutbild-Abschlusskontrolle vier Wochen nach PCT-Ende.

Hinweise

Kontraindikationen:

Nicht geeignet für Personen unter 21 Jahren, Frauen mit Kinderwunsch, Personen mit vorbestehenden Lebererkrankungen oder hormonabhängigen Tumoren. Nicht kombinieren mit anderen androgen wirksamen Substanzen ohne ärztliche Aufsicht.

Nebenwirkungen:

Dosisabhängige Reduktion von LH und FSH; temporäre Libidoveränderungen während des Zyklus möglich; vereinzelt Stimmungsveränderungen bei Dosierungen über 20 mg/Tag berichtet. Keine Aromatasiering zu Östrogenen, daher kein gynekomastia-Risiko durch Östrogen — jedoch Östrogenabfall durch Testosteronsuppression möglich.

Monitoring:

ECLIA-Blutbild vor Zyklus, in Woche 3 und vier Wochen nach PCT-Abschluss. Leberenzyme (ALT, AST) bei Zyklen über vier Wochen kontrollieren.

PCT:

Nach jedem S-23-Zyklus obligatorisch. Mini-PCT (4 Wochen SERM) bei kurzen Zyklen; vollwertige PCT (6–8 Wochen) bei längeren oder höher dosierten Protokollen. Kein Zyklus ohne PCT-Plan beginnen.

Häufige Fragen

Unterdrückt S-23 die körpereigene Testosteronproduktion stärker als andere SARMs?
Ja — S-23 weist unter den oral verfügbaren SARMs das ausgeprägteste Suppressionspotenzial auf. Präklinische Daten (Jones et al., 2009) zeigen eine Bindungsaffinität am Androgenrezeptor im subnanomolaren Bereich, die einen starken negativen Feedback auf die Gonadenachse auslöst. LH- und FSH-Werte sinken dosisabhängig bereits innerhalb der ersten zwei Wochen messbar.
Wann reicht nach einem S-23-Zyklus eine Mini-PCT aus?
Eine Mini-PCT genügt bei Zyklen von maximal vier Wochen mit 10 mg täglich. In diesem Szenario wird typischerweise ein selektiver Östrogenrezeptormodulator über vier Wochen eingesetzt. Bei längerer Anwendung oder höherer Dosierung ist eine vollwertige sechswöchige PCT angezeigt. Die Entscheidung sollte immer durch Blutbild-Kontrolle (LH, FSH, Gesamt-Testosteron) abgesichert werden.
Welche Blutwerte zeigen an, dass die Achse nach S-23 supprimiert ist?
Die drei Schlüsselmarker sind Gesamt-Testosteron, LH und FSH, gemessen per ECLIA-Methode. LH-Werte unter 1,7 IU/L und FSH-Werte unter 1,5 IU/L gelten als Hinweis auf relevante Suppression. Ein Gesamt-Testosteron-Wert unter 300 ng/dl erfordert eine intensivierte PCT. Blutabnahme sollte morgens nüchtern erfolgen.
Sind die S-23-Tabletten von Master Pharma teilbar?
Die Tabletten sind mit einer Bruchrille ausgestattet, die eine Halbteilung auf 5 mg erlaubt — praktisch für Einsteiger-Protokolle oder ausschleichende Dosierungen am Zyklusende. Die Blisterkonfektionierung schützt nicht entnommene Tabletten vor Feuchtigkeitseintrag nach dem Öffnen der Packung.
Wie werden die Master Pharma S-23 Tabletten diskret versendet?
Master Pharma versendet alle Tablettenprodukte in neutraler Außenverpackung ohne Produktaufdruck. Der Blister zu 60 Tabletten ist kompakt und benötigt keine Kühlkette, was diskrete Lagerung und Transport vereinfacht. Eine Tracking-Nummer ermöglicht die Sendungsverfolgung ohne Rückschluss auf den Inhalt. ```json { "angle_used": 169, "blacklist_additions": [ "Kurzzyklen von 4 Wochen bei 10 mg täglich erfordern typischerweise eine vierwöchige Mini-PCT.", "Master Pharma empfiehlt, Basiswerte vor Zyklus­beginn zu erheben, um individuelle Abweichungen nach dem Zyklus korrekt einordnen zu können.", "2.9.5, sodass die nominale Dosis von 10 mg pro Tablette chargenübergreifend reproduzierbar ist.", "Der LAL-Endotoxintest schließt mikrobielle Kontamination aus.", "Das resultierende Freigabeprotokoll ist chargennummerngebunden und kann auf Anfrage eingesehen werden." ] } ```

Hersteller

Master Pharmas Spezialisierung auf definierte Einzelwirkstoffe zeigt sich besonders in der S-23-Linie: Das Unternehmen hat für diesen Androgenrezeptor-Modulator ein eigenständiges Analysemodul entwickelt, das neben der obligatorischen HPLC-Gehaltsbestimmung eine Tablettengleichmäßigkeitsprüfung nach Ph. Eur. 2.9.5 einschließt — ein Prüfschritt, der speziell für hochpotente Wirkstoffe mit engem therapeutischem Dosierungsfenster relevant ist. Die Entscheidung, S-23 ausschließlich als 10-mg-Monosubstanz ohne Kombinations­formulierung anzubieten, spiegelt das unternehmenseigene Prinzip wider, dass jede Verbindung ein eigenes, substanzspezifisches Qualitätsprofil erfordert. Chargenfreigabenummern verknüpfen HPLC-, LAL- und Gleichmäßigkeitsdaten in einem einzigen rückverfolgbaren Dokument.

Produktdetails

MarkeMaster Pharma
Wirkstoffs-23
Auch bekannt alsS-23, S-23 SARM, Master Pharma S-23
Wirkstärke10 mg
DarreichungsformTabletten
Packungsgröße60 Stück
ArtikelnummerSARM-S23-MAS-002

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