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Letrozol – Athleten-Banner

Letrozol

Maximale Östrogenblockade · 5 Produkte von 5 Marken

  • Mono-Femara 2.5mg/tab 50 Tabletten von Beligas PharmaceuticalsLab Tested

    Mono-Femara 2.5mg/tab 50 Tabletten von Beligas Pharmaceuticals

    40,00 €
  • Letroxyl 2.5mg/tab 30 Tabletten von Kalpa PharmaceuticalsHPLC-verifiziert

    Letroxyl 2.5mg/tab 30 Tabletten von Kalpa Pharmaceuticals

    45,00 €
  • NordiLetrox 2.5mg/tab 100 Tabletten von Nordi PharmaPharma-Qualität

    NordiLetrox 2.5mg/tab 100 Tabletten von Nordi Pharma

    65,00 €
  • Femara 5 5mg/tab 50 Tabletten von Para PharmaReinheitsgeprüft

    Femara 5 5mg/tab 50 Tabletten von Para Pharma

    65,00 €
  • Letrozol 2.5mg/tab 60 Tabletten von Sterling Knight PharmaceuticalsChargenkontrolliert

    Letrozol 2.5mg/tab 60 Tabletten von Sterling Knight Pharmaceuticals

    45,00 €
  • LetrozoleMeistverkauft

    Letrozole 2.5mg/tab 30 Tabletten von Pharmacenter

    38,00 €

Letrozol

Letrozole ist ein nicht-steroidaler, selektiver Aromatasehemmer der dritten Generation, der durch kompetitive, reversible Bindung an das Cytochrom-P450-Enzym CYP19A1 die periphere Konversion von Androgenen zu Östrogenen blockiert.

Wirkmechanismus und pharmakologisches Profil

Letrozole bindet mit hoher Affinität an das häm-gebundene Eisenion des CYP19A1-Enzyms und verhindert dadurch die Aromatisierung von Androstendion zu Estron sowie von Testosteron zu Estradiol. Dieser Mechanismus wirkt vorrangig in peripheren Geweben – darunter Fettgewebe, Leber und Muskulatur – und unterscheidet Letrozole konzeptionell von zentralen Antiöstrogenen wie Tamoxifen oder Clomifen, die primär an Östrogenrezeptoren angreifen.

Die orale Bioverfügbarkeit beträgt nahezu 100 %. Die Halbwertszeit liegt bei 48 Stunden, was eine einmal tägliche Dosierung pharmakologisch begründet und stabile Plasmaspiegel ohne ausgeprägte Spitzen ermöglicht. Die Proteinbindung im Plasma beläuft sich auf rund 60 %, vorwiegend an Albumin. Die Elimination erfolgt hepatisch über CYP3A4 und CYP2A6 mit renaler Ausscheidung der inaktiven Metaboliten.

Aufgrund des negativen Rückkopplungsverlusts auf Hypothalamus- und Hypophysenebene steigen nach Östrogenabsenkung die Gonadotropine LH und FSH messbar an – ein Effekt, der in der klinischen Endokrinologie gezielt genutzt wird.

Qualitätsseitig unterliegen konforme Letrozole-Formulierungen der Prüfung nach Ph. Eur. (Pharmacopoeia Europaea), wobei HPLC-Analysen (High Performance Liquid Chromatography) die Wirkstoffidentität und -reinheit chargenweise verifizieren.

Anwendungskontext und klinische Einordnung

Letrozole ist seit 1996 behördlich zugelassen und gilt als Erstlinientherapie beim hormonrezeptorpositiven Mammakarzinom postmenopausaler Frauen. Darüber hinaus findet die Substanz in der Reproduktionsmedizin Anwendung – etwa zur Ovulationsinduktion bei anovulatorischen Zyklen, wo Letrozole gegenüber Clomifen in mehreren randomisierten Studien vergleichbare oder überlegene Ovulationsraten zeigte.

Im sportmedizinischen und endokrinologischen Kontext wird Letrozole wegen seiner messbaren Wirkung auf die Estradiol-Serumkonzentration in strukturierten Protokollen eingesetzt. Die Substanz eignet sich dabei sowohl für kurze Interventionsphasen als auch für begleitende Anwendungen, bei denen eine kontrollierte Östrogenmodulation angestrebt wird.

Die Dosierung orientiert sich am klinischen Kontext: Onkologisch sind 2,5 mg täglich der etablierte Standard. In der Reproduktionsmedizin werden häufig zyklische Gaben von 2,5 bis 5 mg über fünf Tage angewendet. Abweichende Protokolle erfordern ärztliche Begleitung.

Sortiment & Auswahl

Das verfügbare Sortiment umfasst fünf Produkte mit unterschiedlichen Dosisstärken und Packungsgrößen, die verschiedene Anwendungsdauern und Protokollstrukturen abdecken.

Letroxyl von Kalpa Pharmaceuticals liefert 2,5 mg Letrozole pro Tablette in einer kompakten 30-Tabletten-Einheit – geeignet für kurze, klar definierte Interventionsphasen. NordiLetrox von Nordi Pharma bietet dieselbe Einzeldosis (2,5 mg) in einem 100-Tabletten-Format, das für längerfristige oder mehrphasige Protokolle rechnerisch ausgelegt ist. Femara 5 von Para Pharma sticht mit 5 mg pro Tablette aus dem Sortiment heraus und adressiert Anwendungskontexte, in denen eine höhere Einzeldosis pharmakologisch indiziert oder ärztlich verordnet ist – die Tablette lässt sich bei Bedarf teilen, um Zwischendosierungen zu realisieren.

Mono-Femara von Beligas Pharmaceuticals und Letrozol von Sterling Knight Pharmaceuticals ergänzen das Angebot mit dem 2,5-mg-Standard in Packungsgrößen von 50 bzw. 60 Tabletten und ermöglichen eine flexible Protokollplanung im mittleren Mengenbedarf.

Die Wahl des geeigneten Produkts richtet sich nach der benötigten Dosisstärke, der geplanten Anwendungsdauer und den Qualitätspräferenzen hinsichtlich Hersteller und Chargenprüfung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Letrozole und zu welcher Wirkstoffklasse gehört es?

Letrozole ist ein nicht-steroidaler Aromatasehemmer der dritten Generation. Die Substanz hemmt kompetitiv und reversibel das Enzym CYP19A1, das für die Umwandlung von Androgenen in Östrogene verantwortlich ist. Letrozole ist seit 1996 zugelassen und gilt pharmakologisch als einer der wirkstärksten verfügbaren Aromatasehemmer mit nahezu vollständiger oraler Bioverfügbarkeit.

Wie unterscheidet sich Letrozole von anderen Aromatasehemmern wie Anastrozol?

Letrozole und Anastrozol sind beide nicht-steroidale Aromatasehemmer, unterscheiden sich jedoch in Bindungsaffinität und Halbwertszeit. Letrozole weist mit 48 Stunden eine längere Halbwertszeit auf als Anastrozol (ca. 40–50 Stunden, je nach Quelle). Klinische Studien zeigen für Letrozole eine stärkere Gesamtsuppression der Aromatasetätigkeit, was die Substanzwahl im jeweiligen Protokoll beeinflusst.

Für welche Anwendungskontexte ist Letrozole klinisch etabliert?

Letrozole ist primär für das hormonrezeptorpositive Mammakarzinom postmenopausaler Frauen zugelassen. Darüber hinaus wird es in der Reproduktionsmedizin zur Ovulationsinduktion eingesetzt. Beide Anwendungsgebiete erfordern ärztliche Diagnose, Dosierungsplanung und Verlaufskontrolle. Eine Selbstmedikation ohne medizinische Begleitung ist angesichts der systemischen Hormonwirkung nicht empfehlenswert.