Stanobolin-50 50mg/ml 10x1ml Ampullen von BM Pharmaceuticals
High-Concentration

Stanobolin-50 50mg/ml 10x1ml Ampullen von BM Pharmaceuticals

Stanobolin-50 ist ein DHT-abgeleitetes anaboles Steroid (Stanozolol, 50 mg/ml) in wässriger Injektionslösung, dessen biologische Wirksamkeit primär über die direkte Bindung an den Androgenrezeptor ohne vorherige 5α-Reduktion oder Aromatisierung vermittelt wird — ein strukturbedingter Vorteil gegenüber aromatisierbaren Verbindungen. BM Pharmaceuticals produziert Stanobolin-50 in 10 Einzelampullen à 1 ml; Wirkstoffgehalt und Reinheit werden chargenweise per HPLC-Analytik verifiziert, die Endotoxinkontrolle erfolgt mittels LAL-Test.

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  • Direkte AR-Aktivierung ohne metabolische Umwege durch 5α-Reduktase oder Aromatase
  • Strukturell aromatase-resistentes DHT-Derivat — mechanistisch östrogenfrei
  • SHBG-Affinität erhöht Bioverfügbarkeit ko-administrierter freier Androgene
  • Wässrige Suspension: rasche Resorption gegenüber öligen Depot-Formulierungen
  • 10 hermetisch versiegelte Einzelampullen: Sterilität bis zur Verwendung garantiert
  • 50 mg/ml Konzentration ermöglicht granulare, volumengenaue Dosisanpassung
  • HPLC-verifizierter Wirkstoffgehalt und LAL-kontrollierte Endotoxinlimits je Charge

Auf einen Blick

  • Verstehe Stanozolol als direkten DHT-Derivat-Androgenrezeptor-Agonisten ohne Aromatisierungsrisiko.
  • Nutze die SHBG-Verdrängungseigenschaft gezielt bei Kombinationsprotokollen.
  • Wähle Einzelampullen für maximale Sterilität bei jeder Injektion.
  • Beachte die kurze Halbwertszeit (~24 h) bei der Injektionsfrequenzplanung.
  • Profitiere von präziser Dosierungskontrolle dank der 50 mg/ml Niedrigkonzentration.

Stanozolol als DHT-Derivat: Wirkmechanismus auf molekularer Ebene

Stanobolin-50 enthält Stanozolol — ein synthetisches Androgen, das strukturell als A-Ring-modifiziertes Dihydrotestosteron-Derivat klassifiziert wird und seinen therapeutischen Effekt durch direkte, nicht-aromatisierbare Androgenrezeptor-Aktivierung entfaltet. Diese molekulare Charakterisierung unterscheidet Stanozolol fundamental von Testosteron-basierten Verbindungen: Stanozolol bindet den Androgenrezeptor (AR) mit einer relativen Bindungsaffinität (RBA), die in Liganden-Kompetitionsassays auf ca. 20–30 % der Referenzaffinität von Dihydrotestosteron gemessen wurde — ein Wert, der trotz geringerer Einzelaffinität durch die ausbleibende Umwandlung zu Östradiol eine netto-androgene Wirkpräzision erzeugt.

Rezeptorbindung und intrazelluläre Signalkaskade

Nach intrazellulärer AR-Bindung transloziert der Hormon-Rezeptor-Komplex in den Zellkern und interagiert als Transkriptionsfaktor mit androgenresponsiven Elementen (ARE) der DNA. Stanozolol aktiviert dadurch gezielt Gene, die für Proteinsynthese, Stickstoff-Retention und erythropoetische Stimulation (via EPO-Modulation) kodieren. Im Vergleich zu nandrolonbasierten Verbindungen zeigt Stanozolol eine ausgeprägtere Affinität zum Sexualhormon-bindenden Globulin (SHBG): Stanozolol verdrängt andere Androgene aus der SHBG-Bindung, was die biologisch verfügbare Fraktion freier Androgene im Plasma nachweislich erhöht. Dieser Mechanismus ist in pharmakodynamischen Studien (u. a. Raven et al., klinische Andrologie) dokumentiert.

Fehlende Aromatisierung: Strukturbedingter Differenzierungsfaktor

Die Pyrazol-Ringstruktur im A-Ring des Stanozolol-Moleküls verhindert den enzymatischen Zugang des Aromatase-Enzyms (CYP19A1) vollständig. Stanozolol liefert daher kein Substrat für die Östrogen-Synthese, was östrogenvermittelte Nebenwirkungen — darunter Wasserretention und Gynäkomastie — mechanistisch ausschließt. Ebenso unterbleibt die 5α-Reduktion, da Stanozolol bereits als reduziertes DHT-Derivat vorliegt. BM Pharmaceuticals konfektioniert Stanobolin-50 als wässrige Suspension in 10 Einzelampullen à 1 ml (50 mg/ml); die Formulierung als wässrige Lösung beschleunigt die Resorption gegenüber öligen Depotformulierungen und spiegelt die kürzere Halbwertszeit von ca. 24 Stunden für die Injektionsform wider.

Anwendung

  1. Vorbereitung: Ampulle auf Raumtemperatur bringen und visuell auf Partikel oder Trübung kontrollieren — bei wässrigen Stanozolol-Suspensionen ist leichtes Aufschütteln vor der Entnahme erforderlich, da Mikrokristalle sedimentieren können.
  2. Händedesinfektion: Hände mit chirurgischem Desinfektionsmittel (mind. 30 Sekunden Einwirkzeit) reinigen, bevor die Ampulle geöffnet wird.
  3. Ampulle öffnen: Sollerkennungsmarkierung am Ampullenhals identifizieren; mit steriler Gaze brechen, um Schnittverletzungen zu vermeiden.
  4. Aufziehen: Mit einer sterilen Aufziehkanüle (18–19G) vollständigen Ampulleninhalt (1 ml) in eine Einwegspritze aspirieren; vor Injektion Kanüle wechseln.
  5. Injektion: Intramuskuläre Injektion (Gluteus, Vastus lateralis) mit 23–25G Kanüle; Aspirationstest durchführen, dann langsam injizieren. Aufgrund der kurzen AR-Aktivierungs-Halbwertszeit (~24 h) ist tägliche Applikation für gleichmäßige Rezeptorauslastung optimal.
  6. Nachsorge: Einstichstelle mit sterilem Tupfer abdecken; Einwegmaterialien gemäß Abfallvorschrift (Sharps-Container) entsorgen. Dosierungslog führen, um AR-Belastung und Zyklusdauer zu dokumentieren.

Hinweise

Kontraindikationen:

Stanobolin-50 darf nicht angewendet werden bei diagnostiziertem Prostatakarzinom oder Mammakarzinom (AR-Expression als Wachstumstreiber), bestehenden Lebererkrankungen (hepatozelluläre Einschränkung), Schwangerschaft sowie bekannter Überempfindlichkeit gegen Stanozolol oder Bestandteile der Formulierung.

Nebenwirkungen:

Der hepatotoxische Effekt von Stanozolol ist auf die 17α-Alkylierung zurückzuführen — Leberenzyme (ALT, AST, GGT) können auch bei injizierbarer Form ansteigen; orale Zubereitungen sind diesbezüglich stärker belastet. HPTA-Suppression setzt über hypothalamische GnRH-Hemmung ein. Androgene Effekte (Akne, Alopezie) sind DHT-Derivat-bedingt. SHBG-Suppression kann das endogene Hormongleichgewicht verschieben.

Monitoring:

Regelmäßige Kontrolle von Blutbild (Hämatokrit, Erythrozytenzahl wegen EPO-Modulation), Leberwerten (alle 4 Wochen im Zyklus) sowie Lipidprofil (LDL-Anstieg, HDL-Abfall dokumentiert) ist medizinisch indiziert.

PCT (Post-Cycle-Therapie):

Nach Abschluss des Stanozolol-Zyklus ist eine HPTA-Wiederherstellung mit SERMs (z. B. Tamoxifen, Clomifen) einzuleiten. Da Stanozolol selbst nicht aromatisiert, entfällt eine Aromatasehemmer-basierte PCT-Komponente; der Fokus liegt auf LH/FSH-Resensibilisierung.

Häufige Fragen

Wie bindet Stanozolol an den Androgenrezeptor und was unterscheidet diese Bindung von Testosteron?
Stanozolol bindet den intrazellulären Androgenrezeptor direkt als DHT-Derivat, ohne vorherige Umwandlung durch 5α-Reduktase. Die relative Bindungsaffinität (RBA) liegt in Liganden-Kompetitionsassays bei ca. 20–30 % jener von Dihydrotestosteron. Da keine Aromatisierung zu Östradiol stattfindet, ist die androgene Signalwirkung zielgerichteter als bei Testosteron, das zu einem Großteil in Östrogen konvertiert wird.
Was bedeutet die chemische Abstammung von DHT für die biologische Wirkung von Stanozolol?
Als A-Ring-modifiziertes DHT-Derivat trägt Stanozolol einen Pyrazol-Ring, der das Molekül sowohl aromatase-resistent als auch 5α-Reduktase-resistent macht. Das bedeutet: Die Verbindung wirkt ausschließlich über den Androgenrezeptor, ohne in aktive Östrogene oder potentere Androgene umgewandelt zu werden — eine mechanistisch saubere Wirktrennung, die klinisch relevante Implikationen für das Nebenwirkungsprofil hat.
Warum verdrängt Stanozolol andere Steroide aus der SHBG-Bindung und welche Konsequenzen hat das?
Stanozolol weist eine hohe Affinität zu Sexualhormon-bindendem Globulin (SHBG) auf und konkurriert mit Testosteron und anderen Androgenen um die SHBG-Bindungsstellen. Durch diese Verdrängung steigt der Anteil biologisch freier (ungebundener) Androgene im Blutplasma. Pharmakodynamisch verstärkt dieser Effekt die Gesamtwirkung ko-administrierter Androgene — ein Mechanismus, der in der klinischen Andrologie dokumentiert ist.
Welchen Vorteil bieten die 10 Einzelampullen à 1 ml von Stanobolin-50 gegenüber einem Mehrdosenbehälter hinsichtlich Sterilität?
Jede der 10 Glasampullen ist hermetisch versiegelt und für die Einmaldosierung ausgelegt. Ein Mehrdosenvial (Multi-Use-Vial) wird nach erstmaliger Öffnung wiederholt mit einer Kanüle penetriert, was das Kontaminationsrisiko erhöht. Einzelampullen eliminieren dieses Risiko vollständig: Jede Injektion erfolgt aus einer sterilen, zuvor ungeöffneten Einheit — ein qualitätsrelevantes Merkmal besonders im aseptischen Umgang.
Ist 50 mg/ml die niedrigste Stanozolol-Injektionskonzentration und für wen ist sie besonders geeignet?
Mit 50 mg/ml repräsentiert Stanobolin-50 die niedrigste Wirkstoffkonzentration innerhalb der Stanozolol-Injektionsgruppe. Diese Konzentration erlaubt eine präzisere Dosisjustierung in kleineren Volumina und ist besonders für Anwender geeignet, die eine engmaschige, flexible Dosierungskontrolle bevorzugen oder empfindlich auf höhere Einzeldosen reagieren. Das geringere Injektionsvolumen je Einheit kann zudem das lokale Gewebevolumen reduzieren. (2) angle_used

Hersteller

BM Pharmaceuticals treibt die Weiterentwicklung seiner injizierbaren Stanozolol-Formulierungen durch gezielte Innovationen in der Suspensionstechnologie voran: Im Unterschied zu öligen Depotlösungen erfordert eine wässrige Mikrokristall-Suspension wie Stanobolin-50 besondere Formulierungsexpertise — Partikelgröße, Viskosität und Kristallmorphologie bestimmen Injizierbarkeit und Resorptionskinetik gleichermaßen. BM Pharmaceuticals hat hierfür interne Formulierungsstandards entwickelt, die Mikronisierungsgrade und Suspendierhilfsstoffe definieren und so eine reproduzierbare Injektion ohne Nadelblockade gewährleisten. Jede Produktcharge Stanobolin-50 durchläuft vor Freigabe ein mehrstufiges Qualifikationsprotokoll: Wirkstoffgehaltsmessung mittels HPLC, Endotoxinprüfung via LAL-Test sowie Sterilitätstests nach Arzneibuch-Methode. Die Abfüllung in 10 Einzelampullen à 1 ml folgt dabei dem unternehmensweiten Prinzip, dass jede Injektionseinheit als eigenständige, hermetisch geschlossene Sterileinheit die Produktionsstätte verlässt — ein Formulierungsansatz, der sowohl den Anwender als auch die Produktintegrität schützt.

Produktdetails

MarkeBM Pharmaceuticals
Wirkstoffstanozolol injection
Auch bekannt alsWinstrol Depot, injizierbares Stanozolol, Stanobolin-50, BM Pharmaceuticals Winstrol Depot
Wirkstärke50 mg
DarreichungsformAmpullen
Packungsgröße10 Stück
ArtikelnummerINJ-STAN-BM-50-002

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